GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Mon, 22 Jul 2024 20:44:33 +0200 Mon, 22 Jul 2024 20:44:33 +0200 TYPO3 EXT:news news-273 Tue, 28 May 2024 12:05:49 +0200 GEW bleibt mit großem Abstand stärkste Kraft https://gew-hessen-personalratswahlen.de/home/details/gew-bleibt-mit-grossem-abstand-staerkste-kraft-1 Ergebnisse der Wahlen zum Hauptpersonalrat Schule und zu den Gesamtpersonalräten an den 15 Hessischen Schulämtern 2024 in Prozent Bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sind die anderen Verbände teilweise in unterschiedlichen Konstellationen angetreten. Hier wird das jeweilige Ergebnis daher immer zusammengefasst dargestellt. Die GEW Hessen verteidigte bei den Personalratswahlen vom 14. und 15. Mai 2024 ihre absolute Mehrheit im Hauptpersonalrat Schule und verteidigte zudem die Mehrheit in allen Gesamtpersonalräten an den staatlichen Schulämtern.

Die Gesamt-Wahlbeteiligung lag bei den Wahlen zum Hauptpersonalrat Schule bei 72,8 Prozent. Im Vergleich zu den Wahlen 2021 ist sie um 2,8 Prozent angestiegen. Die GEW sieht darin ein starkes Zeichen des Vertrauens in die Arbeit der engagierten GEW-Personalräte auf allen Ebenen.

Bei den Wahlen zum Hauptpersonalrat der Schule wurde die GEW als mit Abstand stärkste Kraft bestätigt. Für die GEW-Kandidat:innen stimmten 65,8 Prozent der Beamt:innen und 61,4 Prozent der Arbeitnehmer:innen. Durch das gute Wahlergebnis gewinnt die GEW in der neuen Wahlperiode einen Platz im Hauptpersonalrat dazu. Sie ist mit 15 von 23 Mitgliedern als stärkste Fraktion vertreten. Gegenüber dem Ergebnis von 2021 stieg der Gesamt-Stimmenanteil der GEW bei den Beamt:innen um 4,7 Prozent an. Bei den Arbeitnehmer:innen gingen im Vergleich zu 2021 1,9 Prozent der Stimmen verloren.

 

Stimmenanteil: nur Beamte
Sitze: Beamte und Angestellte
(Veränderung zu 2021)
 

GEW
(%)
 

GEW
(Sitze)

DLH
(%)

ULL
(%)

VBE
(%)

Hauptpersonalrat Schule 
Beamte

65,8 %
(+4,7 %)

15 von 23
(14 von 23)

13,4 %
(-3,5 %)

7,5 %
(-2,1 %)

13,3 %
(+0,9 %)

Hauptpersonalrat Schule Angestellte

61,4 %
(-1,9 %)

3 von 5
(2 von 4)

15,4 %
(-2,1 %)

0 %
(0 %)

23,2 %
( +4 %)

Hauptpersonalrat Schule Gesamt

64,8 %
(+3,4 %)

15 von 23
(14 von 23)

13,8 %
(-3,2 %)

5,9 %
(-2,1 %)

15,5 %
( +1,9 %)

Die 15 Gesamtpersonalräte bei den Staatlichen Schulämtern
Gesamtpersonalrat  Kassel

81,5 %
(+8,0 %)

17 von 21
(15 von 19)

18,5 %
(-8,0 %)

0
(+/-0)

0
(+/-0)

Gesamtpersonalrat Bebra

66,4 %
(+4,3 %)

10 von 15
(9 von 15)

17,1 %
(-6,2 %)

0
(+/-0)

16,5 %
(+1,9 %)

Gesamtpersonalrat Fritzlar

62,3 %
(+0,1 %)

12 von 17
(12 von 17)

15,5 %
(-4,1 %)

0
(+/-0)

22,2 %
(+4,0 %)

Gesamtpersonalrat Fulda

58,2 %
(+7,5 %)

9 von 15
(8 von 15)

25,2 %
(-8,2 %)

0
(+/-0)

16,6
(+0,7 %)

Gesamtpersonalrat Marburg

68,2 %
(-0,1 %)

11 von 15
(11 von 15)

12,3 %
(-7,1 %)

11,2 %
(-1,1 %)

8,3 %
(+8,3 %)

Gesamtpersonalrat Weilburg

56,7 %
(+3,8 %)

13 von 21
(11 von 21)

14,3 %
(-2,2 %)

8,3 %
(-2,6 %)

20,7 %
(+1,0 %)

Gesamtpersonalrat Gießen

68,3 %
(-0,3 %)

14 von 19
(14 von 19)

10,8 %
(-1,0 %)

10,8 %
(-0,9 %)

10,1 %
(+2,2 %)

Gesamtpersonalrat Bad Vilbel

59,7 %
(+1,0 %)

13 von 21
(13 von 21)

16,5 %
(-2,2 %)

8,3 %
(-1,1 %)

15,5 %
(+2,3 %)

Gesamtpersonalrat Wiesbaden

61,8 %
(+4,7 %)

14 von 21
(12 von 21)

17,8 %
(-6,0 %)

0
(+/-0)

20,4 %
(+1,3 %)

Gesamtpersonalrat Rüsselsheim

72,5 %
(+0,3 %)

15 von 21
(15 von 21)

10,7 %
(-5,9 %)

0
(+/-0)

16,8 %
(+5,6 %)

Gesamtpersonalrat Frankfurt

78,9 %
(+3,4 %)

18 von 23
(17 von 23)

12,3 %
(-4,8 %)

0
(+/-0)

8,8 %
(+1,4 %)

Gesamtpersonalrat Offenbach

56,9 %
(+5,3 %)

12 von 21
(11 von 21)

10,7 %
(-2,2 %)

8,7 %
(-4,0 %)

23,7 %
(+0,9 %)

Gesamtpersonalrat Hanau

67,0 %
(+2,2 %)

13 von 19
(12 von 19)

14,3 %
(-4,3 %)

0
(+/-0)

18,7 %
(+2,1 %)

Gesamtpersonalrat Darmstadt

58,2 %
(-3,7 %)

13 von 21
(14 von 21)

10,5 %
(-3,6 %)

9,5 %
(+1,6 %)

21,8 %
(+5,7 %)

Gesamtpersonalrat Heppenheim

71,3 %
(+5,0 %)

14 von 19
(11 von 17)

15,3 %
(-3,7 %)

0
(+/-0)

13,4 %
(-1,3 %)

Wahl der Gesamtpersonalräte

Auch bei den Wahlen der Gesamtpersonalräte waren die GEW-Kandidat:innen erfolgreich. In allen 15 hessischen Gesamtpersonalräten konnte die absolute Mehrheit der Sitze verteidigt werden. Die detaillierten Ergebnisse finden Sie in der obenstehenden Tabelle.

Auch bei den Personalratswahlen in der Bildungsverwaltung (Schulämter, Lehrkräfteakademie und Kultusministerium) waren die gemeinsamen Listen von GEW und ver.di erfolgreich. Sie erhielten 35,8 Prozent der Stimmen der Beamt:innen und 72,9 Prozent der Angestellten. Im Hauptpersonalrat Verwaltung stellen GEW und ver.di mit fünf von neun Mitgliedern erneut die Mehrheit.

Die GEW bedankt sich bei den ehrenamtlichen Wahlvorständen, die mit großem Sachverstand und Engagement die Durchführung der Wahlen hervorragend gemanagt haben. Darüber hinaus gratuliert sie allen neu gewählten Personalrätinnen und Personalräten an den Schulen, in den Gesamtpersonalräten und in den Hauptpersonalräten.

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Aktuelles Personalräte_an_Schulen
news-272 Thu, 23 May 2024 12:29:20 +0200 „Starkes Zeichen des Vertrauens in die Arbeit der GEW!“ https://gew-hessen-personalratswahlen.de/home/details/starkes-zeichen-des-vertrauens-in-die-arbeit-der-gew GEW Hessen gewinnt bei Personalratswahlen 2024 dazu | Pressemitteilung Frankfurt: Die Bildungsgewerkschaft GEW gewinnt bei den Personalratswahlen 2024 hinzu und verteidigt ihre absolute Mehrheit im Hauptpersonalrat Schule. Gleichzeitig stellt sie die Mehrheit in allen Gesamtpersonalräten an den 15 staatlichen Schulämtern. Darüber hinaus gewinnt die GEW auch die Personalratswahlen in der Schulverwaltung.


Die Wahlen der Personalräte an den Schulen, in den Schulamtsbezirken, dem Hauptpersonalrat und an den Hochschulen fanden am 14. und 15. Mai 2024 statt. Thilo Hartmann, Vorsitzender der hessischen GEW, ordnet die Wahlergebnisse ein: „Wir werten dieses Ergebnis als starkes Zeichen des Vertrauens in die Arbeit der engagierten GEW-Personalräte auf allen Ebenen. Damit sind wir im Hauptpersonalrat fast doppelt so stark wie alle anderen Verbände plus die Unabhängigen zusammen“. Die Gesamt-Wahlbeteiligung lag bei 72,8 Prozent. Im Vergleich zu den Wahlen 2021 haben 2,6 Prozent mehr Beschäftigte an den Wahlen teilgenommen.


Bei den Wahlen zum Hauptpersonalrat Schule beim Hessischen Kultusministerium wurde die GEW als mit Abstand stärkste Kraft bestätigt. Für die Kandidat:innen der GEW stimmten 65,8 Prozent der Beamt:innen und 61,4 Prozent der Angestellten. Auch in der neuen Wahlperiode ist die GEW demnach mit 15 von 23 Mitgliedern als stärkste Fraktion vertreten und gewinnt im Vergleich zur Wahl 2021 einen Sitz hinzu.


Gegenüber dem Ergebnis von 2021 stieg der Gesamt-Stimmenanteil der GEW bei den Beamt:innen um 4,7 Prozent an. Nach Einschätzung von Heike Ackermann, der stellvertretenden Vorsitzenden der GEW Hessen, ein gutes Zeichen: „Die Kolleg:innen geben uns mit diesem Ergebnis die Bestätigung, dass wir die richtigen Themen ansprechen. Wir leisten auf allen Ebenen wertvolle Arbeit, um die Bedingungen an den Arbeitsplätzen der Kolleg:innen zu verbessern.“


Die GEW konnte bei den Wahlen zu den einzelnen Gesamtpersonalräten ihren Stimmenanteil ausbauen. Damit wurde die absolute Mehrheit der Sitze in allen 15 hessischen Gesamtpersonalräten verteidigt.


Auch bei den Personalratswahlen in der Bildungsverwaltung (Schulämter, Lehrkräfteakademie und Kultusministerium) waren die gemeinsamen Listen von GEW und ver.di erfolgreich. Im Hauptpersonalrat Verwaltung stellen GEW und ver.di so mit fünf von neun Mitgliedern die Mehrheit.


Bei den Wahlen zum Hauptpersonalrat beim Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst erzielte die GEW bei den wissenschaftlichen Beschäftigten ein ordentliches Ergebnis: GEW und ver.di erreichten dort die Hälfte der Sitze. Von den acht zu besetzenden Sitzen der wissenschaftlichen Mitglieder erlangte die gemeinsame Liste von GEW und ver.di vier Sitze.


Die GEW bietet den ebenfalls neu gewählten Schulpersonalräten an den rund 2.000 Schulen in Hessen ihre Unterstützung an. Die Schulungen für die gewählten Personalräte finden Sie hier.


An dieser Stelle bedankt sich die GEW insbesondere bei den ehrenamtlichen Wahlvorständen, die mit großem Sachverstand und Engagement die Durchführung der Wahlen hervorragend organisiert und durchgeführt haben.

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Aktuelles
news-271 Tue, 16 Apr 2024 10:32:11 +0200 Mehr Mitbestimmung wagen! https://gew-hessen-personalratswahlen.de/home/details/mehr-mitbestimmung-wagen Die GEW fordert eine Modernisierung des Personalvertretungsrechts | HLZ 4-5 Eine Arbeitsgruppe des DGB Hessen-Thüringen unter Mitwirkung der GEW hat bereits im Jahr 2019 ein umfangreiches Positionspapier für ein modernes Personalvertretungsrecht in Hessen vorgelegt und zuletzt im Juni 2022 aktualisiert. Für den DGB war das Hessische Personalvertretungsgesetz (HPVG) vor der Novellierung so unzureichend, dass erhebliche Änderungen nötig gewesen wären, um es wirklich auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen, der Mitbestimmung nicht länger auf ein Minimum beschränkt, sondern Demokratie und die Verwirklichung der Beschäftigteninteressen in den Dienststellen aktiv fördert. Im Koalitionsvertrag von CDU und Bündnis 90/Die Grünen vom 23. Dezember 2018 hieß es noch: „Wir halten starke Interessenvertretungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Personalvertretung und Gewerkschaften für wichtige Einrichtungen, um die Interessen der Beschäftigten gegenüber den Dienstherren zu wahren.“
 

Was die damalige Landesregierung dann am 6. April 2023 als Gesetzesnovelle in Kraft setzte, ist vor diesem Hintergrund sehr enttäuschend und beschränkt sich auf eine grundlegend sprachlich-redaktionelle Überarbeitung und einige wenige Ausweitungen von Beteiligungstatbeständen, die auch für den Schulbereich von Relevanz sind: Das novellierte Gesetz weitet die Mitbestimmungstatbestände auf Grundsätze des behördlichen oder betrieblichen Gesundheits- und Eingliederungsmanagements sowie auf die Mitbestimmung bei Ablehnung eines Antrags auf Familienpflegezeit aus. Außerdem besteht nun nach § 78 HPVG ein Mitbestimmungsrecht bei der Anordnung von Mehrarbeit und Überstunden. Diese punktuellen Ausweitungen der Mitbestimmung sind aus gewerkschaftlicher Sicht sicherlich zu begrüßen und es wird in der nächsten Zeit unsere Aufgabe sein, diese neuen Beteiligungsspielräume auszuloten und dazu Handlungsempfehlungen für Personalräte zu entwickeln.

Zeit für zeitgemäße Mitbestimmung

Unter einer zeitgemäßen Ausgestaltung der Mitbestimmung im öffentlichen Dienst hatten wir aber Folgendes verstanden und werden uns auch weiterhin dafür einsetzen:

  • eine allgemeine Aufwertung und Ausweitung des Mitbestimmungs- und Initiativrechtes in allen Angelegenheiten
  • die Streichung der Beschränkung der Ablehnungsgründe bei Mitbestimmung (§ 75 Abs. 6 HPVG neu)
  • ein umfassendes Vorschlagsrecht sowie die Möglichkeit, zu allen Angelegenheiten Dienstvereinbarungen abzuschließen
  • im Konfliktfall ein nur noch von einschlägigen Rechtsvorschriften oder dem Haushaltsgesetz beschränktes Letztentscheidungsrecht der Einigungsstelle
  • für den Schulbereich auch bei der Besetzung von Schulleiter:innenstellen eine qualifizierte Beteiligung von Personalräten (auf der Ebene der Gesamtpersonalräte)
  • für den Hochschulbereich die Ausweitung des Geltungsbereichs auf studentische Hilfskräfte, die im neuen Hessischen Personalvertretungsgesetz vorgesehenen Hilfskräfteräte sind dafür kein gleichwertiger Ersatz
  • eine Mitbestimmung bei der befristeten Einstellung wissenschaftlicher Mitarbeiter:innen, um der Prekarisierung an Hochschulen wirksamer entgegentreten zu können.

Mehr Entlastung für Schulpersonalräte

Ein besonderes Anliegen der GEW war und ist auch die Verbesserung der Freistellungsregelungen für Schulpersonal- und Studienseminarräte sowie für Gesamtpersonalräte. Auf diesen schulischen Personalratsebenen sind die Aufgaben und damit auch die Belastungen ausgesprochen hoch, die Freistellungsregelungen dagegen überhaupt nicht ausreichend, um qualifizierte und engagierte Personalratsarbeit ohne massive Selbstausbeutung leisten zu können. Für die Ebene der Schulen und Studienseminare fordert die GEW daher, die Grundfreistellungen aller örtlichen Personalräte sowie das Vorsitzendendeputat zu verdoppeln und darüber hinaus die Ämter der Schriftführung und des stellvertretenden Vorsitzes erstmals ebenfalls mit einer zusätzlichen Freistellungsstunde zu versehen.
 

Für die übergeordneten Personalratsebenen im Schulbereich (Gesamt- und Hauptpersonalrat Schule) fordern wir außerdem eine neue Freistellungsstaffel, die durch eine Vergrößerung der Gremien zusammen mit einer Verbesserung individueller Freistellungsmöglichkeiten es auch diesen Personalräten erleichtern würde, dem Anspruch der Verhandlungen auf Augenhöhe gerecht zu werden. All diese Regelungen sollten in das Hessische Personalvertretungsgesetz selbst hineingeschrieben werden und damit die bis dato geltende Verordnung über die Ermäßigung der Pflichtstundenzahl für Personalratsmitglieder im Schulbereich obsolet machen. Leider wurden auch diese Forderungen in der Gesetzesnovellierung komplett ignoriert.
 

Als Fazit können wir nur festhalten, dass im Personalvertretungsrecht der große Modernisierungs- und Demokratisierungsschub noch aussteht. Die erfolgte  Neustrukturierung und die sprachlich-redaktionelle Überarbeitung des Gesetzes sind zwar nicht zu beanstanden, für Änderungen mit mehr inhaltlicher Substanz werden wir aber weiter streiten müssen.

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Aktuelles Personalräte_an_Schulen
news-270 Wed, 21 Feb 2024 11:13:59 +0100 Materialien und Vordrucke für Wahlvorstände https://gew-hessen-personalratswahlen.de/home/details/materialien-und-vordrucke-fuer-wahlvorstaende Personalratswahlen 2024 Zur Unterstützung der örtlichen Wahlvorstände bieten wir Materialien und Vordrucke an. Sie können alle benötigten Unterlagen hier downloaden.

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Aktuelles
news-269 Tue, 31 Oct 2023 08:50:12 +0100 Personalratswahlen 2024: Das neue Wahlhandbuch ist da! https://gew-hessen-personalratswahlen.de/home/details/personalratswahlen-im-mai-2024-vorbereiten Personalratswahlen vorbereiten Die Personalratswahlen im Mai 2024 werfen ihre Schatten voraus. Sie finden am 14. / und 15. Mai 2024 statt. Die GEW bittet die Kolleginnen und Kollegen an allen Schulen, in der Schulverwaltung und in den Hochschulen schon jetzt darum, sich auf die Suche nach Kandidatinnen und Kandidaten zu machen, die die bewährte, wichtige Arbeit fortsetzen oder neu in die Arbeit einsteigen wollen.

Die Wahl in den Schulen

Die Wahlberechtigten in den Schulen wählen ihre Interessenvertretungen auf drei Ebenen. Sie wählen

  • den Schulpersonalrat,
  • den Gesamtpersonalrat Schule auf der Ebene der 15 Staatlichen Schulämter und
  • den Hauptpersonalrat Schule beim Hessischen Kultusministerium.


Ein erster Schritt zur Vorbereitung der Personalratswahlen ist die Suche nach einem Wahlvorstand. In den Schulen besteht der örtliche Wahlvorstand aus mindestens drei Personen und Ersatzmitgliedern. Die Benennung des Wahlvorstands ist Aufgabe des Schulpersonalrats. An vielen Schulen wird man dabei auf Kolleginnen und Kollegen zurückgreifen, die das schon öfter gemacht haben. Aber auch für „die Neuen“ wird die GEW entsprechende Informationen und Schulungen bereithalten. Zur Klarstellung weist die GEW darauf hin, dass die Mitglieder des Wahlvorstands auch wählbar sind und für den Schulpersonalrat kandidieren können.

Einen fristgerechten Ablauf finden Sie im Wahlhandbuch der GEW Hessen. Die benötigten Vorlagen können Sie hier herunterladen.

Die Gesamtwahlvorstände, die inzwischen bei allen Staatlichen Schulämtern gebildet wurden, werden in diesen Tagen die Namen und Kontaktdaten der Mitglieder der örtlichen Wahlvorstände abzufragen und mit deren Hilfe die Zahl der Wahlberechtigten – getrennt für Männer und Frauen sowie Beamte und Angestellte und Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst - erfragen.

Das Wahlhandbuch ist da!

Das bewährte Wahlhandbuch der GEW wird gedruckt und an alle Wahlvorstände geschickt werden. Online ist es bereits zum Download und als E-Paper verfügbar.

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Aktuelles
news-267 Wed, 01 Mar 2023 16:14:00 +0100 Informationen aus dem Hauptpersonalrat (Verwaltung) beim Hessischen Kultusministerium (HKM) https://gew-hessen-personalratswahlen.de/home/details/informationen-aus-dem-hauptpersonalrat-verwaltung-beim-hessischen-kultusministerium-hkm Zum Download | Ausgabe März 2023 Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die ver.di / GEW-Fraktion im Hauptpersonalrat Verwaltung möchte euch wieder über aktuelle Entwicklungen im Kultusressort und unsere Arbeit im Personalrat informieren.

Leider gibt es einige unbefriedigende Dinge zu berichten, insbesondere zur vielen Arbeit und dem fehlenden Personal, siehe hierzu die Berichte zu Überlastungsanzeigen und Löwenstark.

Es gibt aber auch Gutes zu vermelden, so wurde eine neue Dienstvereinbarung Gesundheit abgeschlossen und die Möglichkeit des mobilen Arbeitens setzt sich in allen Dienststellen immer stärker durch.

Download der Broschüre.

Für Anregungen und Rückmeldungen von euch sind wir dankbar:
dieter_eitel@gmx.de

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Aktuelles Personalräte_an_Schulen
news-266 Fri, 20 May 2022 14:15:36 +0200 Neuwahlen aller Personalräte bereits 2024 https://gew-hessen-personalratswahlen.de/home/details/neuwahlen-aller-personalraete-bereits-2024 Verkürzung der Amtszeit ist eine Zumutung für die Personalräte und die Wahlvorstehenden Wie bekannt, wurden die Personalratswahlen in Hessen im Geltungsbereich des Hessischen Personalvertretungsgesetzes (HPVG) aus pandemischen Gründen vom Mai 2020, dem regulären Wahltermin, in den Mai 2021 verschoben. Die GEW vertrat in der Kontroverse mit dem Hessischen Innenministerium über den Zeitpunkt der nächsten Wahl die Rechtsauffassung, dass die Regelung in § 23 Absatz 1 HPVG, wonach „die regelmäßige Amtszeit der Personalräte (…) vier Jahre“ beträgt, auch für diesen Fall gilt. Der geschäftsführende Landesvorstand der GEW hat die Beratungen mit den anderen Gewerkschaften und die Aussichten, diese Auffassung rechtzeitig in Gerichtsverfahren durchsetzen zu können, jetzt bilanziert. Danach wird die GEW keine rechtlichen Schritte gegen die Festsetzung des Wahltermins auf Mai 2024 einleiten, auch wenn sich an der Einschätzung des rechtlich fragwürdigen Willkürakts der Landesregierung nichts geändert hat.

Die GEW Hessen bittet deshalb alle Personalräte und Wahlberechtigten, sich auf die Neuwahl aller Personalräte im Mai 2024 einzustellen.

Für die GEW ist die damit verbundene Verkürzung der Amtszeit von vier auf drei Jahre eine Zumutung und Mehrbelastung insbesondere für die Kolleginnen und Kollegen in den Wahlvorständen. Auch die Arbeit der Schulpersonalräte, die ihre wichtige Arbeit unter schwierigsten Bedingungen und mit minimaler Entlastung zu leisten haben, wird so weiter erschwert. Gerade für neu gewählte Personalräte ist die Einarbeitung und die Wahrnehmung der Rechte nach dem HPVG in der Pandemie noch schwieriger gewesen als sonst. Deshalb ist die Verkürzung der Amtszeit auch ein Schlag gegen eine wirksame Interessenvertretung.

Die GEW hält es für dringend geboten, dass auch die Mitglieder der örtlichen Wahlvorstände in den Schulen bei der Wahl 2024 eine Stundenentlastung bekommen. Schon die Durchführung der Wahl im Mai 2021 ist unter den Bedingungen der Pandemie, unter anderem mit einem erheblich höheren Anteil von Briefwahlstimmen, ein echter Kraftakt gewesen. Die GEW fordert hier einen angemessenen Ausgleich, um erneut genügend Kolleginnen und Kollegen für den Wahltermin im Mai 2024 zu finden.

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Aktuelles
news-268 Thu, 15 Jul 2021 15:19:00 +0200 GEW bleibt mit großem Abstand stärkste Kraft https://gew-hessen-personalratswahlen.de/home/details/gew-bleibt-mit-grossem-abstand-staerkste-kraft Ergebnisse der Personalratswahlen 2021 Ergebnisse der Wahlen zum Hauptpersonalrat und zu den Gesamtpersonalräten der Lehrerinnen und Lehrer 2021 in Prozent

erste Zeile: Beamtinnen und Beamte

zweite Zeile: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

GEW

DLH

UL

VBE

Sitze der GEW

(von insgesamt)

Hauptpersonalrat
der Lehrerinnen und Lehrer

61,1

16,9

9,6

12,4

14
(23)

63,3

36,7

Stadt und Landkreis Kassel

73,5

26,5

15
(19)

86,7

13,3

Kreis Hersfeld-Rotenburg
und Werra-Meißner-Kreis

62,1

23,3

14,6

9
(15)

78,0

22,0

Schwalm-Eder-Kreis
und Kreis Waldeck-Frankenberg

62,2

19,6

18,2

12
(17)

86,0

14,0

Landkreis Fulda

50,7

33,4

15,8

8
(15)

65,1

34,8

Landkreis Marburg-Biedenkopf

68,3

19,5

12,3

11
(15)

75,1

24,9

Lahn-Dill-Kreis
und Landkreis Limburg-Weilburg

52,9

16,5

10,9

19,7

11
(21)

68,7

31,3

Landkreis Gießen und Vogelsbergkreis

68,6

11,8

11,8

7,9

14
(19)

65,3

33,4

Hochtaunuskreis und Wetteraukreis

58,7

18,7

9,4

13,2

13
(21)

 

58,1

41,9

Rheingau-Taunus-Kreis
und Stadt Wiesbaden

57,1

23,8

19,1

12
(21)

80,0

20,0

Landkreis Groß-Gerau
und Main-Taunus-Kreis

72,2

16,6

11,2

16
(21)

66,5

33,5

Stadt Frankfurt am Main

75,5

17,1

7,4

17
(23)

76,9

23,1

Landkreis Offenbach
und Stadt Offenbach

51,5

12,9

12,7

22,8

11
(21)

61,2

38,8

Main-Kinzig-Kreis

64,8

18,6

16,6

12
(19)

67,0

33,0

Kreis Darmstadt-Dieburg
und Stadt Darmstadt

62,0

14,1

7,9

16,1

14
(21)

79,6

20,4

Kreis Bergstraße
und Odenwaldkreis

66,4

19,1

14,5

11
(17)

61,0

39,0

Bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sind die anderen Verbände teilweise in unterschiedlichen Konstellationen angetreten. Hier wird das jeweilige Ergebnis daher immer zusammengefasst dargestellt.

Die GEW Hessen verteidigte bei den Personalratswahlen Anfang Mai ihre absolute Mehrheit im Hauptpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer und gewann zudem die Mehrheit in allen Gesamtpersonalräten an den staatlichen Schulämtern. Die Personalratswahlen waren im Mai 2020 aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben worden. Allerdings waren die Bedingungen 2021 keineswegs günstiger, denn an den Wahltagen am 4. und 5. Mai waren Schulen vielerorts geschlossen und zahlreiche Lehrkräfte an den häuslichen Arbeitsplatz gebunden.

Die Wahlbeteiligung von 70,2 Prozent bei den Wahlen zum Hauptpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer in der Gruppe der Beamtinnen und Beamten hält die GEW unter den gegebenen Umständen für erfreulich hoch. Sie sieht darin ein starkes Zeichen des Vertrauens in die Arbeit der engagierten GEW-Personalräte auf allen Ebenen. Die Wahlbeteiligung ist zwar im Vergleich zu 2016 zurückgegangen, sie liegt aber deutlich höher als beispielsweise bei den Kommunalwahlen im Frühjahr 2021.

Bei den Wahlen zum Hauptpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer wurde die GEW als mit Abstand stärkste Kraft bestätigt. Für die Kandidatinnen und Kandidaten der GEW stimmten 61,1 Prozent der Beamtinnen und Beamten und 63,3 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Auch in der neuen Wahlperiode ist die GEW demnach mit 14 von 23 Mitgliedern als stärkste Fraktion vertreten. Gegenüber dem Ergebnis von 2016 ging der Gesamt-Stimmenanteil der GEW bei den Beamtinnen und Beamten leicht um 2,0 Prozent zurück. Die Pandemie und der Umgang mit dieser dürfte für die Wahlentscheidung eine große Rolle gespielt haben.


Die GEW konnte bei den Wahlen zu einzelnen Gesamtpersonalräten ihren Stimmenanteil ausbauen und verfügt in der neuen Amtszeit damit wieder in allen 15 hessischen Gesamtpersonalräten über die absolute Mehrheit der Sitze – nach fünf Jahren nun auch wieder im Schulamtsbezirk Fulda. Auch bei den Personalratswahlen in der Bildungsverwaltung (Schulämter, Lehrkräfteakademie und Kultusministerium) waren die gemeinsamen Listen von GEW und ver.di erfolgreich. Sie erhielten 48,9 Prozent der Stimmen der Beamtinnen und Beamten und 80,1 Prozent der Angestellten. Im Hauptpersonalrat Verwaltung stellen GEW und ver.di mit fünf von neun Mitgliedern die Mehrheit.

Die GEW bedankt sich bei den ehrenamtlichen Wahlvorständen, die mit außergewöhnlichen Umständen konfrontiert waren und mit großem Sachverstand und Engagement die Durchführung der Wahlen hervorragend gemanagt haben. Darüber hinaus gratuliert sie allen neu gewählten Personalrätinnen und Personalräten an den Schulen, in den Gesamtpersonalräten und in den Hauptpersonalräten.

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Aktuelles
news-265 Mon, 17 May 2021 13:04:25 +0200 Personalratswahlen 2021 | Ergebnisse https://gew-hessen-personalratswahlen.de/home/details/personalratswahlen-2021-ergebnisse GEW Hessen gewinnt PR-Wahlen an Schulen deutlich GEW und ver.di gemeinsam erreichen Mehrheit in Schulverwaltung und an Hochschulen Die Bildungsgewerkschaft GEW verteidigt bei den Personalratswahlen Anfang Mai ihre absolute Mehrheit im Hauptpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer und gewinnt zudem die Mehrheit in allen Gesamtpersonalräten an den staatlichen Schulämtern.

Darüber hinaus gewinnt die GEW gemeinsam mit ihrer DGB-Schwestergewerkschaft ver.di auch die Personalratswahlen in der Schulverwaltung und an den Hochschulen.

Die Wahl der Personalräte an den Schulen, in den Schulamtsbezirken und an den Hochschulen waren im Mai 2020 aufgrund der Pandemie um ein Jahr verschoben worden. Allerdings waren die Bedingungen im Mai 2021 keineswegs günstiger. Birgit Koch, Vorsitzende der GEW Hessen: „An den Wahltagen am 4. und 5. Mai waren Schulen und Hochschulen erneut vielerorts geschlossen und zahlreiche Lehrkräfte und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den häuslichen Arbeitsplatz gebunden.“ Die Wahlbeteiligung von 70,2 Prozent bei den Wahlen zum Hauptpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer halte die GEW unter den gegebenen Umständen für erfreulich hoch, wenngleich sie gegenüber den letzten Wahlen im Jahr 2016 zurückgegangen sei. „Wir werten dieses Ergebnis unter schwierigen Bedingungen als starkes Zeichen des Vertrauens in die Arbeit der engagierten GEW-Personalräte auf allen Ebenen“, betonte Birgit Koch. Die Wahlbeteiligung liege damit deutlich höher als beispielsweise bei den Kommunalwahlen im Frühjahr, die ebenfalls unter Pandemiebedingungen stattgefunden haben.

An dieser Stelle bedankt sich die GEW insbesondere bei den ehrenamtlichen Wahlvorständen, die mit außergewöhnlichen Umständen konfrontiert waren und mit großem Sachverstand und Engagement die Durchführung der Wahlen hervorragend gemanagt haben.

Bei den Wahlen zum Hauptpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer beim Hessischen Kultusministerium wurde die GEW als mit Abstand stärkste Kraft bestätigt. Für die Kandidatinnen und Kandidaten der GEW stimmten 61,1 Prozent der Beamtinnen und Beamten und 63,3 Prozent der Angestellten. Auch in der neuen Wahlperiode ist die GEW demnach mit 14 von 23 Mitgliedern als stärkste Fraktion vertreten.

Gegenüber dem Ergebnis von 2016 ging der Gesamt-Stimmenanteil der GEW bei den Beamtinnen und Beamten leicht um 2,0 Prozent zurück. Nach Einschätzung von Tony Schwarz, dem stellvertretenden Vorsitzenden der GEW Hessen, spielte die Pandemie für die Wahlentscheidung eine große Rolle: „Da die GEW als die Bildungsgewerkschaft mit ihren Informationen und Stellungnahmen in den Kollegien, in der Öffentlichkeit und in der Presse ständig präsent ist, polarisiert sie natürlich auch.“

Das mehr als dynamische Geschehen mit ständig wechselnden Vorgaben und manchen Zumutungen von kultusministerieller Seite habe auch die gewerkschaftliche Interessenvertretung vor große Herausforderungen gestellt. Die GEW habe sich unterdessen mit ihren Positionen „nie weggeduckt“. Sie habe sich stets gleichermaßen für einen bestmöglichen Gesundheitsschutz für die Kolleginnen und Kollegen sowie für die Schülerinnen und Schüler wie auch für gute Bildung unter Pandemie-Bedingungen eingesetzt.

Dies wurde durchaus honoriert: Die GEW konnte bei den Wahlen zu einzelnen Gesamtpersonalräten ihren Stimmenanteil ausbauen und verfügt in der neuen Amtszeit damit wieder in allen 15 hessischen Gesamtpersonalräten über die absolute Mehrheit der Sitze – nach fünf Jahren nun auch wieder im Schulamtsbezirk Fulda.

Auch bei den Personalratswahlen in der Bil­dungsverwaltung (Schulämter, Lehr­kräfteakademie und Kultusministe­rium) waren die gemeinsamen Listen von GEW und ver.di erfolgreich. Sie erhielten 48,9 Prozent der Stimmen der Beamtinnen und Beamten und 80,1 Prozent der Ange­stellten. Im Hauptpersonalrat Verwal­tung stellen GEW und ver.di so mit fünf von neun Mitgliedern die Mehrheit.

Ebenso erfreulich angesichts der schwierigen Bedingungen waren die Wahlergebnisse in der Wissenschaft, denn an zahlreichen Hochschulen konnte die GEW ihren Stimmenanteil bei den wissenschaftlichen Beschäftigten verbessern. Dieser Trend setzte sich auch bei den Wahlen zum Hauptpersonalrat beim Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst fort: GEW und ver.di erreichten dort zwei Drittel der Sitze aller Gruppen und konnten damit ihre führende Position ausbauen. Von den neun Sitzen der wissenschaftlichen Mitglieder erlangte die gemeinsame Liste von GEW und ver.di fünf Sitze.

Die GEW bietet den ebenfalls neu gewählten Schulpersonalräten an den rund 2.000 Schulen in Hessen ihre Unterstützung an und hofft, dass auch regelmäßige Treffen bald wieder aufgenommen werden können. (siehe rechte Spalte)

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Aktuelles Personalräte_an_Schulen
news-261 Mon, 29 Mar 2021 10:17:29 +0200 GEW: aktiv, kompetent, demokratisch https://gew-hessen-personalratswahlen.de/home/details/gew-aktiv-kompetent-demokratisch0 Kommentar von Peter Zeichner HLZ 4/2021: Personalratswahlen Im Mai 2021 bewerben sich engagierte und kompetente Kol-leginnen und Kollegen auf den Listen der GEW für die Per-sonalräte in den hessischen Schulen, in der Bildungsverwaltung und in den Hochschulen. Angesichts der großen Zahl der Beschäftigten und der vielen GEW-Mitglieder in diesem Bereich kommt den Wahlen in den Schulen eine besondere Bedeutung zu. Die HLZ-Redaktion bat Peter Zeichner, der seit dem 1. Februar 2020 Vorsitzender des Hauptpersonalrats der Lehrerinnen und Lehrer (HPRLL) ist und im GEW-Landesvorstand das Referat Mitbestimmung leitet, um sei-nen Kommentar zur Wahl.

Am 4. und 5. Mai 2021 erfolgt der zweite Anlauf, die örtlichen Personalräte an Schulen und Studienseminaren, die Gesamtpersonalräte an den Staatlichen Schulämtern und den Hauptpersonalrat für alle hessischen Schulen neu zu wählen. Für alle Personalräte, auch die in der Bildungsverwaltung und an Hochschulen, geht ein zusätzliches Jahr zu Ende, das es in sich hatte. 

Die Herausforderungen der Pandemie haben einmal mehr gezeigt, dass die Beschäftigten in den Schulen, in der Bildungsverwaltung und in den Hochschulen starke Personalräte brauchen: den örtlichen Personalrat in jeder Schule, in jedem Studienseminar, in jeder Hochschule, die Gesamtpersonalräte auf der Ebene der Staatlichen Schulämter und die Hauptpersonalräte auf der Landesebene. 

Mitbestimmung wurde von der Exekutive klein geschrieben: Das galt für die Rechte der Parlamente genauso wie für die Mitbestimmung der Personalräte. Dass zu Beginn der Pandemie schnelle Entscheidungen der Regierung und der Verwaltung erforderlich waren, soll gar nicht in Abrede gestellt werden. Aber auch als wieder mehr Zeit für Beratungen war, blieb die Schulverwaltung im „Corona-Modus“. Mitbestimmung musste immer wieder erkämpft werden. In vielen Fällen wären Fehlentwicklungen und Fehlentscheidungen vermeidbar gewesen, wenn man alle Betroffenen – und dazu gehören auch die Personalräte und Gewerkschaften – an einen Tisch geholt hätte. 

Zur Mitbestimmung gehören umfassende Information, Transparenz und Kooperationsbereitschaft. Hier hat das Hessische Kultusministerium (HKM) viel Vertrauen verspielt. Als die Grundschulen bereits im Juni 2020 wieder mit voller Klassenstärke ohne Abstand geöffnet wurden, fühlten sich viele Grundschullehrkräfte als „Versuchskaninchen“. Gleichzeitig galt für das Kultusministerium und die Schulämter noch immer ein Betretungsverbot. Viel zu lange hielt das HKM an der Behauptung fest, Kinder hätten ein geringeres Ansteckungspotenzial. Erst seit Anfang des Jahres 2021 hört man auch aus dem HKM andere Töne. Dazu gehören zusätzliche Testoptionen, die Zulassung des Wechselunterrichts und eine Veränderung der Impfreihenfolge. 

Für den HPRLL standen die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und für einen effektiven Schutz der Gesundheit von Lehrkräften und sozialpädagogischen Fachkräften insbesondere auch aus Risikogruppen immer an erster Stelle. Arbeitsschutz ist aber auch Schutz vor Überlastung und Mehrarbeit, über die uns die Kolleginnen und Kollegen in den Schulen und ihre Personalräte in vielen Brandbriefen berichteten. Dass das HKM schließlich in einem Erlass die Mehrarbeit durch zusätzlich erteilten Distanzunterricht anerkannte, ist durchaus auch als Erfolg der GEW-Arbeit im HPRLL zu werten. Über weitere Handlungsfelder des HPRLL im Kontext der Pandemie informieren wir in unserem Rechenschaftsbericht.

Unsere Arbeit

Es bleibt eine wichtige Aufgabe für die GEW und alle Personalräte, Beteiligungsrechte immer wieder einzufordern und nach der Pandemie, die irgendwann auch vorbei sein wird, alles daran zu setzen, dass der Durchgriff der Exekutive im Krisenmodus nicht zum Dauermodus wird. Dafür brauchen wir auch zukünftig starke Interessenvertretungen. Und die gibt es im Bildungsbereich nur mit einer starken GEW.

Deshalb: Am 4. und 5. Mai GEW wählen, aber vor allem auch viele andere davon überzeugen, dies ebenfalls zu tun!

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